Naturalistische Staudenpflanzung mit Gräsern aus Piet Oudolf. Das Werk
Buchcover Piet Oudolf. Das Werk (PLANTVS)

Hardcover · 288 Seiten · 25 × 29 cm
Subskriptionspreis 49 € statt 69 €
Versandkostenfrei in DE · erscheint 31.08.2026

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Erstmals auf Deutsch · Großformatiger Bildband

Piet Oudolf

Das Werk

Piet Oudolf hat die Pflanzplanung von der Dekoration zur eigenständigen Kunstform erhoben — als Leitfigur des New Perennial Movement: Stauden und Gräser statt Wechselflor, Struktur statt Blüte, und die Schönheit des Vergehens.

Das Werk zeigt erstmals den kreativen Prozess dahinter: seine handgezeichneten Pflanzpläne — und stellt sie rund 30 Projekten weltweit gegenüber, von der High Line bis zum Vitra Campus.

288 Seiten · 386 Fotos und Pläne · rund 30 Projekte · mehrere ausklappbare Pflanzpläne (Altarfalz) · Hardcover

Die deutsche Ausgabe von „Piet Oudolf at Work"

Der Mann hinter der High Line — und seine Pläne, die zur Kunst wurden.

Oudolfs Gärten kennt die ganze Welt. Wie sie entstehen, zeigt bisher kein anderes Buch: die Zeichnungen, mit denen er arbeitet — jene Pläne, die 2014 bei Hauser & Wirth Somerset als eigenständige Kunstwerke ausgestellt wurden. Piet Oudolf. Das Werk ist das erste Buch überhaupt, das einen Überblick über diese Pläne gibt.

Handgezeichneter Pflanzplan, Maximilianpark Hamm – Piet Oudolf. Das Werk, S. 116–117
Ein handgezeichneter Pflanzplan aus dem Buch — die Grundlage, aus der ein Garten entsteht (Maximilianpark, Hamm, S. 116–117).
Piet Oudolf zeichnet einen Pflanzplan in seinem Studio in Hummelo
Piet Oudolf in seinem Studio in Hummelo (* 1944, Bloemendaal/NL), Leitfigur des New Perennial Movement.

Über den Künstler

Vom Gärtner zum Gestalter einer neuen Pflanzenwelt.

1982 kaufte Oudolf einen Bauernhof in Hummelo und machte ihn zum lebenslangen Versuchsgarten. Von dort aus prägte er, gemeinsam mit Weggefährten wie Henk Gerritsen und Ernst Pagels, eine Pflanzung, die nicht die Natur kopiert, sondern die Emotionen neu erschafft, die sie auslöst.

Seine Methode reicht von der frühen Blockpflanzung bis zur Matrixpflanzung der letzten Jahre — einem Geflecht aus tragenden Strukturstauden, Streupflanzen und Gräsern, das sich über das Jahr hinweg ständig verwandelt.

Struktur statt Farbe

Ein Oudolf-Garten behält seine Kraft selbst in Schwarz-Weiß.

Oudolf besteht darauf, kein „Farbgärtner" zu sein. Was seine Pflanzungen trägt, ist die Struktur: Blattformen, Samenstände, die Silhouette einer Pflanze gegen das Licht. Wiederholung wird zum Rhythmus, durch den das Auge fließt — Farbe ist nur ein Moment unter vielen.

Daraus folgt die vielleicht radikalste Idee des Buches: die „Ästhetik des Vergehens". Verwelkte Samenstände werden nicht zurückgeschnitten, denn Herbst und Winter sind oft die stärksten Momente eines Gartens. Schönheit endet nicht mit der Blüte.

Luftaufnahme der Pflanzung am Vitra Campus, Weil am Rhein – Piet Oudolf. Das Werk, S. 214–215

Piet Oudolf

„Beim Design geht es nicht nur um Pflanzen. Es geht um Emotionen, Atmosphäre und Reflexion."

Aus „Das Werk" · Oudolf-Garten, Vitra Campus

Die Pläne als Kunst

Zum ersten Mal systematisch gesammelt: die Zeichnungen hinter den Gärten.

Kein anderes Oudolf-Buch zeigt seine Pflanzpläne im Überblick. Das Werk stellt sie ins Zentrum — als Dokumente eines Denkens und als eigenständige Kunstwerke, die zeigen, wie aus Strichen, Feldern und Notizen lebendige Pflanzung wird.

Begleitet werden sie von Essays, die Oudolf einordnen: Cassian Schmidt über seinen Platz in der Geschichte der Pflanzenverwendung, Noel Kingsbury über die Wahrnehmung, James Corner über die Zusammenarbeit an der High Line und Rosie Atkins über seinen Werdegang — sowie ein ausführliches Gespräch von Hans Ulrich Obrist mit Piet Oudolf und Tino Sehgal.

Matrixpflanzung am Vitra Campus – Piet Oudolf. Das Werk, S. 212–213
Matrixpflanzung am Vitra Campus, Weil am Rhein — Gräser als Grundmasse, durchsetzt von Strukturstauden (S. 212–213).
Pflanzplan und Ansichten eines Privatgartens – Piet Oudolf. Das Werk, S. 200–201
Plan und Realität nebeneinander: ein Privatgarten als Pflanzplan und als fertige Pflanzung (S. 200–201).

Die Gärten

Von der High Line bis zum Vitra Campus — rund 30 Projekte, eine Handschrift.

Das Buch versammelt Oudolfs wichtigste Projekte: die High Line in New York, den Lurie Garden in Chicago, das Oudolf Field bei Hauser & Wirth Somerset, den Oudolf-Garten am Vitra Campus in Weil am Rhein und den Maximilianpark in Hamm — neben Privatgärten, Galerien und öffentlichen Räumen weltweit.

Für den deutschsprachigen Raum ist die Verbindung besonders eng: Vitra und Maximilianpark stehen hier, und Oudolfs Pflanzenwelt wurzelt in der deutschen Tradition von Karl Foerster und Ernst Pagels.

Ein Garten ist kein Gemälde, sondern ein dynamischer Prozess, etwas, das sich immer wieder verändern wird.

Piet Oudolf · aus „Das Werk"

Oudolf-Garten am Vitra Campus, Weil am Rhein – Piet Oudolf. Das Werk, S. 210–211
Der Oudolf-Garten am Vitra Campus, Weil am Rhein — sein jüngstes Großwerk in Deutschland (S. 210–211).

Häufige Fragen

Gut zu wissen vor der Vorbestellung.

Wann wird das Buch geliefert?

Piet Oudolf. Das Werk erscheint am 31. August 2026. Die Auslieferung der Vorbestellungen beginnt ab dem 24. August 2026.

Warum gilt der Preis von 49 € nur bis 31. August 2026?

49 € ist der Subskriptionspreis (Vorbestellpreis) bis zum Erscheinen. Danach gilt der reguläre, durch die deutsche Buchpreisbindung festgelegte Ladenpreis von 69 €.

Ist „Das Werk“ ein Gartenratgeber?

Nein. Es ist eine Werkmonografie über Piet Oudolfs Arbeitsprozess mit seinen handgezeichneten Pflanzplänen und rund 30 Projekten weltweit – kein Bepflanzungs-Ratgeber.

Ist das Buch vollständig auf Deutsch?

Ja. Es ist die erste deutsche Ausgabe von „Piet Oudolf at Work“ (Phaidon).

Was sind die Altarfalz-Ausklapppläne?

Mehrere Pflanzpläne sind als großformatige Ausklappseiten (Altarfalz) gebunden, sodass sich Oudolfs Zeichnungen in voller Breite betrachten lassen.

Buchcover Piet Oudolf. Das Werk (PLANTVS)

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Piet Oudolf. Das Werk

Großformatiger Bildband, 288 Seiten, erstmals auf Deutsch — die bislang umfassendste Sammlung seiner handgezeichneten Pflanzpläne.

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