Doppelseite aus Pastorale Gärten: Eiche in einer Blumenwiese im Morgenlicht
Buchcover Pastorale Gärten mit Siegel Deutscher Gartenbuchpreis 2026 – Bester Bildband

Erstmals auf Deutsch · Großformatiger Bildband

Pastorale Gärten

Wo Natur auf Gartenkunst trifft

Mit Gärten von Nigel Dunnett, Peter Janke, Dan Pearson, Tom Stuart-Smith, Sarah Price und Isabella Tree

Gärten: Nigel Dunnett (Barbican Estate, London) · Peter Janke (Hortvs, Hilden) · Dan Pearson (Little Dartmouth Farm, Devon & Robin Hill, Connecticut) · Tom Stuart-Smith mit Isabella Tree (Knepp Walled Garden, Sussex) · Sarah Price (The Chain, Monmouthshire) · Jinny Blom (Arijiju, Kenia) · Luciano Giubbilei (Deep Rock Farm, Virginia) · Kim Wilkie & Pip Morrison (Franklin Farm, Hampshire) · Jasper Conran (Bettiscombe Manor, Dorset) · Umberto Pasti (Rohuna, Tanger) · Arthur Parkinson (Hucknall Garden, Nottinghamshire) · Tom Massey (Richmond Garden, London) · Emily Erlam (King’s Cross Garden, London) · Isabel & Julian Bannerman (Ashington Manor, Somerset) · Álvaro Sampedro (Tiétar, Ávila) · Sam Bosanquet (Old Lands, Monmouthshire) · Andrew Salter (Barn Garden, Kent) · Donna & Kevin Cox (Brook Manor, Devon) · John-Paul Philippe (White Hollow, Connecticut)

Essays: Jinny Blom · Nigel Dunnett · Kim Wilkie · Tom Stuart-Smith

Unser wärmeres Klima verändert, wie wir gärtnern.

„Pastoral" ist ein Widerspruch in sich: Das Wort weckt Bilder einer wilden, unberührten Landschaft — das Gegenteil dessen, was man von einem gestalteten Garten erwartet. Genau dazwischen liegen diese zwanzig Gärten. Weltweit entstehen Pflanzungen, die sich an der ungezähmten Landschaft orientieren, Lebensräume zurückbringen und verlorene Artenvielfalt erhöhen. Die Grenze zwischen Garten und Landschaft verschwindet.

Pastorale Gärten zeigt zwanzig davon — Peter Jankes HORTVS in Hilden, Nigel Dunnetts Barbican Estate in London, Knepp in Sussex, Rohuna in Tanger, Arijiju in Kenia. Vier Kontinente, fotografiert von Andrew Montgomery, mit Essays von Jinny Blom, Nigel Dunnett, Kim Wilkie und Tom Stuart-Smith.

480 großformatige Seiten, ausgezeichnet mit dem 1. Platz beim Deutschen Gartenbuchpreis 2026 als bester Bildband.

Ein Garten wenige Meter von der Ringstraße. Und trotzdem eine eigene Welt. In Peter Jankes HORTVS bei Hilden treffen botanische Neugier, präzise Gestaltung und naturalistische Pflanzung aufeinander — Waldgarten, Kiesgarten, Trockengarten, Hecken, Gräser, Stauden und Gehölze auf 1,5 Hektar mit über 4.500 Pflanzenarten. Er ist der einzige deutsche Garten im Buch.

Buchcover Pastorale Gärten mit Siegel Deutscher Gartenbuchpreis 2026 – Bester Bildband

480 Seiten · 266 Fotos · 20 Gärten
Hardcover · 25,4 × 30,9 cm
1. Platz Deutscher Gartenbuchpreis 2026

69 €

Versandkostenfrei in Deutschland · Sofort lieferbar

Hilden · Nordrhein-Westfalen

Ein Garten, der die Nähe der Stadt vergessen lässt.

Wäre da nicht das leise Geräusch des Verkehrs, man könnte meinen, man befände sich mitten im Nirgendwo. Auf knapp eineinhalb Hektar hat Peter Janke rund um ein Fachwerkhaus aus dem 19. Jahrhundert den HORTVS geschaffen: einen Garten, der formale Struktur, botanische Vielfalt und naturalistische Pflanzung miteinander verbindet.

Silbergarten in Peter Jankes HORTVS mit Kopfweiden, Yucca gloriosa, Elaeagnus ebbingei, Santolina, Vernonia, Eryngium, Allium und Dipsacus
Ein Ring aus Kopfweiden (Salix alba ‘Liempde’) umgibt den Silbergarten mit seinen kontrastierenden Formen – den Spitzen von Yucca gloriosa, einer geschnittenen Wintergrünen Ölweide (Elaeagnus ebbingei), dem federleichten Heiligenkraut (Santolina pinnata subsp. neapolitana ‘Edward Bowles’) sowie den Samenständen der Arkansas-Scheinaster (Vernonia arkansana), Elfenbeindistel (Eryngium giganteum), Schnitt-Knoblauch (Allium tuberosum) und Schlitzblatt-Karde (Dipsacus laciniatus).
Peter Janke am Eingang zum Waldgarten seines HORTVS
Peter Janke am Eingang zum Waldgarten, in dem exotische Pflanzen Seite an Seite mit vertrauteren Sträuchern und Bäumen gedeihen.

Peter Janke

Pflanzenkenner, Gartengestalter, Sammler.

Peter Janke wurde in eine Gärtnerfamilie hineingeboren. Schon als Kind lernte er, im Kleinen den Reichtum der Natur zu sehen: das wilde Stiefmütterchen unter Pfingstrosen, die Eigenart einzelner Arten, das Zusammenspiel von Standort und Pflanze.

In Hilden betreibt er mit Michael Frinke eine Staudengärtnerei, ein Blumengeschäft und öffnet den HORTVS für Besucherinnen und Besucher. Sein eigener Garten ist zugleich Labor, Sammlung und gestalteter Lebensraum.

Pflanzenwissen und Gestaltung

Ein Garten aus Erfahrung, Neugier und genauer Beobachtung.

Nach seiner Ausbildung führte Janke den Familienbetrieb fast ein Jahrzehnt lang, bevor ihn sein Interesse an naturnaher Pflanzung nach Großbritannien brachte. Eigentlich sollte er in Wisley beginnen, doch dann kam der Anruf aus den Beth Chatto Gardens. Aus einer Woche Probearbeit wurde ein Jahr — und eine Erfahrung, die seine Arbeit bis heute prägt.

Beth Chattos Prinzip „Right Plant, Right Place“ — die richtige Pflanze am richtigen Ort — ist für Janke kein dekoratives Motto, sondern die Grundlage einer präzisen, standortbewussten Gestaltung im HORTVS.

Säulenzypressen, Buchskugeln, Ziergräser und eine Treibholzbank in Peter Jankes HORTVS

Beth Chattos Prinzip

„Right Plant, Right Place“ — die richtige Pflanze am richtigen Ort.

Eine Grundlage von Peter Jankes Arbeit im HORTVS

Biodiversität

Mehr als 4.500 Pflanzenarten und -sorten — und kein starres Bild von Natur.

Im HORTVS wachsen heimische Schwertlilien, Fingerhüte und Disteln neben weit exotischeren Arten wie Reispapierbaum, Bambus, Aucuben oder Chinaschilf. Für Janke ist naturalistische Pflanzung kein festgelegter Stil, sondern eine Haltung: Pflanzen müssen ökologisch passend, widerstandsfähig und atmosphärisch überzeugend sein.

Da es außerhalb der Gartenbegrenzung keine natürliche Landschaft gab, an die er unmittelbar anknüpfen konnte, schuf Janke im HORTVS eigene Natur-Mikrokosmen. So zeigt dieser Garten, dass naturalistische Pflanzung weit mehr sein kann als eine europäische Wiesenflora.

Herbstlicher Kiesweg mit Cotinus Grace, Thuja occidentalis Brabant und Calamagrostis brachytricha in Peter Jankes HORTVS
Cotinus ‘Grace’ bringt Farbe in den Herbstgarten, flankiert von Thuja occidentalis ‘Brabant’ und federndem Diamant-Reitgras (Calamagrostis brachytricha).

Waldgarten, Kiesgarten, Trockengarten

Zwischen Ordnung und Wildnis entsteht die eigentliche Spannung.

Im hinteren Teil des HORTVS führt ein Pfad durch eine fast dschungelartige Waldgartenpflanzung mit Farnen, Japan-Waldgras, Magnolien, transparent geschnittenen Sträuchern und skulpturalen Gehölzen. Der Blick wandert nach oben ins Blätterdach und wieder hinunter zu den feinen Pflanzendetails am Wegesrand.

Der Hauptteil des HORTVS ist formaler angelegt. Hecken aus Eiben und Rot-Buchen, Mittelmeer-Zypressen, Kopfweiden, Cortenstahl und runde Gartenräume bilden das Gerüst. Dagegen arbeiten Kiesgarten und Trockengarten mit Sand, trockenheitsverträglichen Stauden, Gräsern, Agaven, Edeldisteln, Salvien, Wolfsmilcharten und Heidepflanzen.

Biodiversität ist der Schlüssel zur Zukunft des Gärtnerns. Pflanzen folgen den sich verändernden Lebensräumen und Klimabedingungen.

Peter Janke · aus Pastorale Gärten

Horizontale Äste einer Stiel-Eiche über einem Weg durch den Waldgarten im HORTVS von Peter Janke
Horizontale Äste einer Stiel-Eiche (Quercus robur) ragen über einen Weg durch den Waldgarten.

Ein Garten für das ganze Jahr

Der HORTVS lebt nicht von einem einzigen Höhepunkt.

Peter Jankes Philosophie ist es, Gärten zu schaffen, die in jedem Monat des Jahres etwas Interessantes bieten. Markante Blattformen, ungewöhnliche Strukturen, formgeschnittene Immergrüne, Wintertriebe, Samenstände, Gräser, Helleborus und frühe Zwiebelblumen sorgen dafür, dass der HORTVS auch außerhalb der klassischen Blütezeit trägt.

Später übernehmen Waldstauden, Exoten, Gräser und Gehölze. Innerhalb weniger Monate verändert sich die Atmosphäre vollständig. Das Ergebnis ist ein nuanciertes gärtnerisches Meisterwerk: reich, zeitgenössisch, voller Spannung — und doch nie bloß spektakulär.

Häufige Fragen

Gut zu wissen vor dem Kauf.

Welche Gärten sind im Buch?

Freiraum — Essay „Der Natur auf halbem Weg begegnen" von Jinny Blom

  • Bettiscombe Manor, Dorset — Jasper Conran
  • Little Dartmouth Farm, Devon — Dan Pearson
  • Ashington Manor, Somerset — Isabel & Julian Bannerman
  • The Chain, Monmouthshire — Sarah Price
  • Barn Garden, Kent — Andrew Salter

Refugium — Essay „Grüne Stadt der Zukunft" von Nigel Dunnett

  • Hortvs, Hilden, Deutschland — Peter Janke
  • Hucknall Garden, Nottinghamshire — Arthur Parkinson
  • Barbican Estate, London — Nigel Dunnett
  • King’s Cross Garden, London — Emily Erlam
  • Richmond Garden, London — Tom Massey

Landschaft — Essay „Das Land lesen" von Kim Wilkie

  • Franklin Farm, Hampshire — Kim Wilkie & Pip Morrison
  • Rohuna, Tanger, Marokko — Umberto Pasti
  • Tiétar, Ávila, Spanien — Álvaro Sampedro
  • Deep Rock Farm, Virginia, USA — Luciano Giubbilei
  • Arijiju, Laikipia, Kenia — Jinny Blom

Lebensraum — Essay „Gärten als Lebensräume" von Tom Stuart-Smith

  • Robin Hill, Connecticut, USA — Dan Pearson
  • Old Lands, Monmouthshire — Sam Bosanquet
  • Brook Manor, Devon — Donna & Kevin Cox
  • Knepp Walled Garden, Sussex — Isabella Tree & Tom Stuart-Smith
  • White Hollow, Connecticut, USA — John-Paul Philippe
Ist Peter Jankes Garten enthalten?

Ja. Der HORTVS in Hilden ist ab Seite 136 auf zwanzig Seiten porträtiert — als einziger deutscher Garten des Buches, im Kapitel „Refugium".

Was macht einen „pastoralen" Garten aus?

Es ist ein Widerspruch in sich: Das Wort weckt Bilder einer wilden, unberührten Landschaft — das Gegenteil dessen, was man von einem gestalteten Garten erwartet. Genau dazwischen liegen diese zwanzig Gärten. Das wärmere Klima verändert, wie wir gärtnern: Weltweit entstehen Pflanzungen, die sich an der ungezähmten Landschaft orientieren, Lebensräume zurückbringen und verlorene Artenvielfalt erhöhen. Die Grenze zwischen Garten und Landschaft verschwindet.

Was sagen andere über das Buch?

„Atemberaubend schön … Dieses Buch zeigt das feinsinnigste und subtilste Verständnis für das Wesen eines Ortes." — Sarah Raven

„Eine großartige Hommage an einige unserer hinreißendsten Gärten." — Vicky Carlisle, Country Living Magazine

Ausgezeichnet mit dem 1. Platz beim Deutschen Gartenbuchpreis 2026 als bester Bildband.

Ist „Pastorale Gärten" ein Gartenratgeber?

Nein. Es ist ein großformatiger Bildband: zwanzig Gartenporträts mit Fotografien von Andrew Montgomery, Texten von Clare Foster und vier Essays. Keine Pflanzenlexika, keine Pflegeanleitungen — sondern Gestaltungsideen zum Anschauen und Wiederaufschlagen.

Ist das Buch vollständig auf Deutsch?

Ja. „Pastorale Gärten" erscheint erstmals auf Deutsch — Haupttexte, Essays und Bildunterschriften sind vollständig übersetzt.

Wie groß und schwer ist das Buch?

25,4 × 30,9 cm, 480 Seiten, Hardcover mit Leineneinband und Schutzumschlag. Das Gewicht liegt bei 3.218 g — es ist ein Buch für den Tisch, nicht für die Hand.

Wie schnell wird geliefert?

Das Buch ist sofort lieferbar. Innerhalb Deutschlands beträgt die Lieferzeit 1–3 Werktage, der Versand ist kostenfrei. Sie bestellen direkt beim Verlag.

Buchcover Pastorale Gärten mit Siegel Deutscher Gartenbuchpreis 2026 – Bester Bildband

480 Seiten · 266 Fotos · 20 Gärten
Hardcover · 25,4 × 30,9 cm
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